Sind unsere Kinder wirklich aufgeklärt?
Eine Umfragen unter Jugendlichen haben erschreckende Ergebnisse aufgezeigt.
Die meisten jungen Mädchen wissen durchaus, was ein Kondom ist, wissen was die Pille ist und zu welchem Zweck man beides einsetzt.
Dank des Internets – und hier weiß man nicht, ob es als Segen oder Fluch zu werten ist – sind viele Gespräche zum Thema Aufklärung, die Eltern früher mit ihren Kindern führten, inzwischen hinfällig.
Die Kids recherchieren ihre Fragen einfach im Internet und bekommen hoch interessante Antworten wie “Die schönste Sache der Welt“, was dem Bericht zu Folge in einer Studie festgestellt wurde
Erschreckend ist allerdings auch, dass die jungen Leute bestens informiert sind, wenn es um Sexualpraktiken angeht.
Zum Thema Verhütung jedoch wissen sie meist nur das Allernotwendigste.
Über AIDS sind Jugendliche durchschnittlich sehr schlecht informiert. Was ein Eisprung ist und warum er stattfindet und wie oft – das weiß kaum jemand.
Die Eltern sind verunsichert.
Sie fragen nicht mehr, die Kinder.
Nein, sie “googeln” es einfach aus.
Eltern wissen selten, wie viel Informationen ihren Kindern vorliegen und ob diese auch wirklich richtig sind.
Aufklärungsgespräche finden in der Form, in der die heutigen Eltern das noch aus ihrer Kinderzeit kennen, nicht mehr wirklich statt. Und leider ist inzwischen statistisch erwiesen: Trotz des Internets und des dadurch bedingten Überangebots an Informationen sind Jugendliche in der heutigen Zeit schlechter aufgeklärt als noch vor zwanzig Jahren!






