Wenn die Fruchtbarkeit schwindet …
Mit der Fruchtbarkeit ist es wie mit der Gesundheit im Allgemeinen: Man macht sich keinerlei Gedanken darüber, bis es eines Tages einmal nicht so klappt wie man es sich vorstellt. Ganz genauso ist es mit der Fruchtbarkeit: Die meisten Frauen gehen davon aus, dass sie einfach nur die Pille absetzen müssen, und dann im nächsten Zyklus direkt schwanger werden. Theoretisch ist das durchaus möglich, in der Praxis allerdings meist nicht ganz so einfach.
Auch unter den “besten” Umständen, also wenn beide Partner optimal gesund und fruchtbar sind, und wenn sie den richtigen Zeitpunkt erwischen, kommt es nur in etwa 30 Prozent der Fälle zu einer Befruchtung. Noch nicht einmal Mediziner können genau sagen, warum das so ist, gehen aber zumindest davon aus, dass das alles seinen Grund haben wird.
Körperliche Gesundheit ist einer der Grundpfeiler der Fruchtbarkeit. Schließlich ist es, sozusagen aus Sicht der Evolution, eine Befruchtung nur dann sinnvoll, wenn die Frau das Kind auch austragen kann. Andernfalls wäre die Schwangerschaft nur eine Verschwendung wichtiger Ressourcen.
Natürlich kann es auch sein, dass tatsächlich eine Krankheit die Befruchtung verhindert, bzw. einer der Partner oder beide unfruchtbar sind. Weniger beunruhigend ist es, wenn sich herausstellt, dass das Paar einfach immer nur den besten Termin für die Empfängnis verpasst. So kann es sein, dass schon ein einfacher Eisprungrechner die Chancen auf das Wunschkind enorm steigert, quasi eine Hilfe für die Fruchtbarkeit ist. Denn gut getimeter Geschlechtsverkehr zum Eisprung führt natürlich viel wahrscheinlicher zu einer Schwangerschaft, als wenn man “danebenliegt”.






