Was ist Plazenta?
Die Plazenta wird auch Mutterkuchen genannt. Sie ist zusammen mit der Nabelschnur unverzichtbar wichtig, liebe Leserin, um ihr ungeborenes Baby während Ihrer Schwangerschaft zu ernähren. Sie übernimmt die Aufgabe des Babys im Mutterleib mit wichtigen, unverzichtbaren Nährstoffen, Hormonen und verschiedener Stoffwechselproduktionen von Mutter und Kind zu versorgen. Ebenfalls übernimmt der Mutterkuchen die Aufgabe die Sauerstoffzufuhr und die Wasserzufuhr des Embryos zu gewährleisten. Während der Schwangerschaft gibt der Mutterkuchen auch verschiedene Antikörper der Mutter an das Ungeborene weiter.
Die Plazenta entsteht gleich nach der Einnistung in der Gebärmutter aus Zellen des Fötus und Zellen der werdenden Mutter. Während der Schwangerschaft wächst auch der Mutterkuchen zusammen mit dem Kind, bis er eine Größe von etwa 15-20 cm erreicht hat und zwischen 450 und 500 Gramm wiegt . Nachdem das Baby geboren wurde setzten die Nachwehen ein. Diese sind wichtig damit der Organismus der gerade entbundenen Mutter die Plazenta vollständig ausscheiden kann. Oft braucht es dazu die Hilfe des Arztes oder einer Geburtshelferin die leicht an der Nabelschnur ziehen, dabei verspürt die Mutter in der Regel keinen Schmerz. Wenn der Mutterkuchen nicht vollständig ausgeschieden werden kann muss die Wöchnerin in den Operationssaal damit der Arzt den Mutterkuchen operativ entfernen kann. Das ist immens wichtig, denn sonst kommt es zu starken Blutungen der Mutter. In den allermeisten Fällen ist eine OP aber unnötig und der Mutterkuchen löst sich aus eigener Kraft.






